Italien, mit einer Gesamtfläche von 301.302 qkm, liegt im europäischen Mittelmeer. Die Grenzen bilden im Westen Frankreich, im Norden die Schweiz und Österreich und im Osten Slowenien. Italien liegt auf einer Halbinsel und grenzt im Westen an das Ligurische, das Sardische und das Thyrrenische Meer, im Süden an das Meer von Sizilien und an das Ionische Meer und im Osten an die Adria. Die beiden Bergketten der Alpen und des Apennin kennzeichnen die Halbinsel. Die Alpen erstrecken sich über mehr als 1.000 km und erreichen im Westen eine Höhe von mehr als 4.000 m. Im östlichen Teil nimmt die Höhe ab, aber die beeindruckende Form der Bergmassive, in Gestalt der Dolomiten, zu. In den Voralpen findet man zahlreiche Gletscherseen, Lago Maggiore, Comer See, Lago d'Iseo und Gardasee. Die Poebene, am Fuß der Alpen gelegen, wird vom Po, dem längsten Fluß Italiens, durchzogen. Die Apenninen sind sozusagen das Gerippe der Halbinsel und führt in weitem Bogen zum Tyrrhenischen Meer, der höchste Gipfel ist mit 2.912 m der Como Grande. Das mittlere grüne Hügelland der Apenninen durchfließt der Arno und der Tiber. Der Südteil der Kette bildet die Halbinsel Gargano und weiter südlich die Salentinische Halbinsel, mit dem kalabrischen Massiv geht sie bis nach Sizilien. Die größten italienischen Inseln sind Sizilien mit dem Vulkan Ätna und Sardinien. Kleinere Inseln gehören zu den Tremiti-Inseln in der Adria und zum toskanischen Archipel, desweiteren die Inseln von Ponza und die Liparischen und Ägadischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. Unsere Tipps: Eine formlose Begrüßung unter Freunden ist Ciao (“Hallo” oder “Tschüs”). Bei etwas offizielleren Anlässen hört man eher Buon giorno (“Guten Tag”) oder Buona sera (“Guten Abend”). Oft gehen Italiener gleichen Geschlechts Arm in Arm. Titel haben nach wie vor große Bedeutung. Jeder Studierte sollte mit "dottore", jeder Lehrer mit "professore" angesprochen werden. Wenn der Gegenüber bei der Unterhaltung etwas zu nahe kommt, ist dies kein Zeichen von Aggressivität. Sprechende stehen hier einfach näher zusammen als in Nordeuropa. Kinder genießen nahezu Narrenfreiheit. Auch beim größten Lärm wird nicht getadelt. Mittlerweile ist auch die Anrede mit dem Vornamen sehr verbreitet. Halbentblößtem Touristenfleisch in Shorts und geöffnetem Hawaii-Hemd rückt nicht nur in Venedig die Polizei auf den Leib. Anstößige Kleidung steht in der Lagunenstadt unter Strafe. Wer im Bikini oder in Badehosen auf öffentlichen Plätzen erwischt wird, muss mit Bußgeldern bis zu 200 Euro rechnen. Nackt baden oder sonnen ist im ganzen Land ausdrücklich verboten und obendrei total verpönt. Trotzdem lassen Mutige an einigen, wenigen Stränden die Hüllen schon einmal fallen (z.B. auf Elba). "Oben ohne" wird zwar nicht gern gesehen, setzt sich aber nach und nach durch.
Italien erstreckt sich vom Brenner-Pass bis zur Südspitze Siziliens. Im einzelnen gliedert es sich in das italienische Alpenland, die norditalienische Tiefebene (Po), die eigentliche Apenninen-Halbinsel und die Inseln (etwa Elba, Ischia, Capri, Sardinien, Sizilien). Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt (kalte Winter), beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte-subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.
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Amtssprache ist Italienisch. Südtirol ist offiziell zweisprachig, es wird überwiegend Deutsch gesprochen. Ladinisch ist z. T. Schulsprache in Trentino. In den Grenzgebieten zu Frankreich und zur Schweiz von der italienischen Riviera bis zum Gebiet nördlich von Mailand wird Französisch gesprochen, Slowenisch in Triest und Gorizia. Auf Sardinien spricht man in einigen Gegenden Katalanisch. In Ferienorten und größeren Städten wird z. T. Englisch, Deutsch oder Französisch gesprochen.
Banken: Mo bis Do 8.30-13.30, 15-16 Uhr, Fr 8.30-13.30, 14.45-15.45 Uhr. Büros: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17.30 Uhr.Geschäfte: werktags 8.30-12.30 Uhr (Süditalien 9-13 Uhr), 15.30-19.30 Uhr (Süditalien 16-20 Uhr). In Süditalien sind die Lebensmittelgeschäfte in der Sommerperiode geöffnet von 7.30-13.30, 17.30-20 Uhr. Die Läden sind meistens montags einen halben Tag geschlossen.
Brot 1 kg ab EUR 2,-Joghurt 500 g ab EUR 0,25 bis EUR 1,501 Flasche Bier 0,5 l ab EUR 1,- bis EUR 3,-1 Flasche Wein 0,75 l ab EUR 1,-Limonade 1,5 l ab EUR 1,50Hühnerfleisch 1 kg ab EUR 3,-Schweinefleisch 1 kg ab EUR 8,-Rindfleisch 1 kg ab EUR 7,-
Die Italiener nehmen morgens ein leichtes Frühstück zu sich, das oft aus einer Tasse Kaffee für Erwachsene und warme Milch für die Kinder sowie Biscotti (Keksen), Croissants, Brot oder Brötchen besteht. Die beliebteste Hauptspeise sind Teigwaren (Pasta), die es in einer unüberschaubaren Zahl verschiedener Formen gibt. Die wohl berühmteste Nudelsorte sind die Spaghetti. Hinter dem Begriff Ravioli verbergen sich beispielsweise kleine Teigtaschen mit einer Füllung aus Fleisch, Käse oder Gemüse, während es sich bei Fettuccine um breite Bandnudeln handelt. Die Pasta wird mit vielen verschiedenen Soßen und Beilagen serviert. Hierzu gehört die Bolognese, die aus Tomaten und magerem gehackten Fleisch vom Rind, Schwein oder Kalb besteht. Gerne essen Italiener ihre Teigwaren auch mit Lachs oder Pilzen. Fisch stellt ebenso wie verschiedene Fleischsorten und -produkte, wie z. B. Kalbsfleisch, Schinken und Salami, einen wichtigen Bestandteil des Speiseplans dar. Auch Käse wird in zahlreichen Sorten und Varianten angeboten und sehr gern gegessen. Die weltberühmte Pizza hat ihre Heimat im Süden des Landes. Eine typische Alltagsmahlzeit setzt sich aus drei Gängen zusammen. Wenn die Italiener allerdings ein Fest feiern oder im Restaurant essen, besteht das Mahl normalerweise aus einer Vorspeise, einem Nudelgericht, einem Hauptgericht mit Fleisch oder Fisch, einem Nachtisch und Käse. Der Salat wird oft nach der Hauptspeise serviert. Die Weinherstellung ist ein wichtiger Wirtschaftszweig Italiens, und zu einer Mahlzeit trinken die Italiener traditionellerweise Wein, heute aber auch gerne Bier. Gutes Essen hat in Italien einen sehr hohen Stellenwert, und man nimmt sich dafür viel Zeit. Früher war das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit des Tages. Die Familienmitglieder nahmen es immer gemeinsam ein. Da aber mittlerweile auch immer mehr Frauen einem Beruf nachgehen, stirbt diese Tradition allmählich aus. Wenn in einer Firma mehr als 20 Personen beschäftigt sind, so muss die Firma über eine Cafeteria verfügen. Das Mittagessen findet normalerweise zwischen 13.30 und 14.00 Uhr statt. Das Abendessen nehmen die Italiener im Norden bereits ab 19.30 Uhr ein, auf Sizilien und in anderen südlichen Regionen dagegen teilweise erst um 22.30 Uhr.In Italien wird besser als im europäischen Durchschnitt gegessen, was sowohl für das Restaurant wie für den Familientisch gilt und daran liegt, daß Geschmack und Freude am guten Essen in Italien zum Lebensgenuß gehören.Die Küche der Provinzen macht heute einen gewissen Regionalismus aus und auf die Einigung Italiens auf gastronomischer Ebene können wir hoffentlich noch lange warten. Der Norden wartet mit der Minestrone, einer Gemüsesuppe, auf, im Piemont verbinden sich französische Raffinesse - Frankreich ist nicht weit - mit der Qualität italienischer Produkte. Die Spezialität Mailands heißt "Risotto alla milanese". Dieses Reisgericht wird in Oberitalien von arm bis reich geschätzt, kann Vorspeise oder Hauptgericht sein und wird ab und zu auch mit "Ossobuco", geschmorter Kalbshaxe, serviert. Je nach Region ist die italienische Küche reich an Fisch-, Gemüse- und Wildgerichten. Wein gehört immer dazu, z.B. der ligurische von den Weinbergen der Cinque Terre oder die berühmten toskanischen Weine. Pasta, Pizza, Gnocchi, Cassata und Tiramisu - diese Köstlichkeiten schmecken in Italien immer noch am besten.
Suppen ab EUR 5,-Vorspeisen ab EUR 5,-Hauptgerichte ab EUR 7,-Pizza ab EUR 5,-Salate ab EUR 3,-Nachspeisen ab EUR 3,-Bier 0,5 l ab EUR 3,-Offener Wein ab EUR 2,-Mineralwasser 1 l ab EUR 1,50Unsere Tipps: Cafés sind überall in Italien wichtige Treffpunkte. Hier kann man – meist im Stehen – frühstücken, zwischendurch schnell einen Kaffee trinken oder einen Imbiss einnehmen. Zum Essen geht man in ein Restaurant. In besseren Restaurants nicht nur Pizza oder Pasta bestellen, sondern mindestens zwei Gänge. Schnell den freien Tisch erstürmen? Oh, nein! Ein Gast verhält sich wie ein Gast und läßt sich vom Gastgeber beraten, wo er angenehm sitzt. Auch dies läßt den Touristen eindeutig erkennen: Er hätte gern eine Speisekarte (und möchte vorher wissen, wie hoch am Ende die Zeche wird). Die Alternative: sich vom Gastgeber oder vom Ober über die Tagesspezialitäten beraten lassen. Geht man zu mehreren Essen, wird alla romana bezahlt: Der Ober bringt die Gesamtrechnung, den Betrag teilt man durch die Zahl der Teilnehmer, der jeweilige Anteil bemißt sich also nicht nach dem eigenen Verzehr.
Die offizielle Währung in Italien ist der Euro. Die gängigen Kreditkarten (z.B. TCS-Eurocard/MasterCard) werden fast überall akzeptiert.
Die verlässlichste Auskunft über die Fahrpläne der Italienischen Bahn erhält man über den offiziellen Fahrplan, der für 4 Euro in Tabaktrafiken an denBahnhöfen erhältlich ist, über die Internetseite der Italienischen Bahn unter www.trenitalia.com oder über die Internetseite der Deutschen Bahnunter www.bahn.de. Unter dieser Adresse gibt es auch Auskünfte über die meisten anderen Europäischen Bahnen.
Wichtige AdressenDie Deutsche Botschaft Via San Martino della Battaglia 4 I-00185 RomaTel.: 003906/49 21 3-1 Fax: 003906/49 21 33 19 http://www.rom.diplo.de/Vertretung/rom/de/Startseite.html
Die Österreichische BotschaftVia Pergolesi 3 00198 RomaTel: (+39 / 06) 844 014 1 Telefax: (+39 / 06) 854 32 86 http://www.austria.it Das Auswärtige Amt informiert über Italien:Allgemeine Informationen Auf einen Blick Bilaterale Beziehungen Außenpolitik Innenpolitik Wirtschaft Kultur / Bildungspolitik Geschichte Sicherheitshinweise Einreisebestimmungen Medizinische Hinweise Zollvorschriften