Viele Urlauber, die es alljährlich in das Kulturland zwischen Alpen und Adria zieht, wissen, die Vorzüge dieses abwechslungsreichen Landstriches zu schätzen. Einem Mikrokosmos gleich, bietet die Region im äußersten Nordosten Italiens ihren Gästen ein überaus vielschichtiges Urlaubsangebot. Ob Berge, Voralpenland, lange flache Sandstrände oder weite Lagunenlandschaften: Friaul - Julisch Venetien könnte sich kaum abwechslungsreicher zeigen. Doch sind es nicht nur die landschaftlichen Reize, die einen Urlaub im Norden Italiens zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. In der Hafenstadt Triest pulsiert das Leben. Unter österreichischem Einfluß entstanden hier gemütliche Kaffeehäuser wie das Cafè degli Specchi oder das Tommaseo. Eine der traditionsreichsten Kaffeeröstereien ist bis auf den heutigen Tag in der Hafenstadt ansässig. Triest hat als Grenzgebiet der Kulturen in der Vergangenheit Dichter und Denker geradezu magisch angezogen. Bis in unsere Zeit ist es der Hauptstadt der Region gelungen, dieses besondere Flair zu bewahren. Wer auf Rilkes Spuren wandeln möchte, der findet dazu auf dem Rilke-Wanderweg Gelegenheit. Der Lyriker war von 1911 bis 1912 Gast der Fürsten von Thurn und Taxis. Namen wie Aquileia oder Grado lassen bekanntermaßen die Herzen von Kunstliebhabern höher schlagen. Doch bietet die Region weit mehr Kunstschätze als die herrlichen römischen Mosaiken Aquileias oder die malerische Altstadt Grados mit prachtvollen romanischen Sakralbauten. Zahlreiche Ortschaften warten mit unerwarteten Kunstschätzen auf. In Udine sind Tiepolofresken zu entdecken. Die Langobarden schenkten Cividale zahlreiche Kulturgüter, das Castello und die Burg machen Spilimbergo zu einem der sehenswertesten Orte der Region.