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Riviera di Ponente

(Blumenriviera)
Verwunderung des Besuchers erregen verschiedenartigen Perspektiven und Landschaften der Riviera di Ponente. In der Tat kann man die "Blumenriviera" nicht einfach objektiv beschreiben, sie verlangt eher eine tiefere Betrachtung. Man genießt die Schönheit der Landschaften, die so dicht aufeinander folgen, echte Geschmäcke, Düfte und Farben. Die Hügel erzählen alte Geschichten von Männern und Frauen, von Herren und Bauern. Die Städte bewahren ihre Vergangenheit in den Farben ihrer Fassaden und in den rissigen Wänden. Hier liegt das intime Geheimnis der "Riviera", denn dies steile Land hat den Charakter seiner Leute geprägt. Die "Blumenriviera" mit ihrem scheuen aber stolzen Charakter, verlangt Geduld, ist misstrauisch und verbirgt einen tiefen Reichtum.
Das Wetter auf der westlichen Seite der ligurischen Riviera ist sehr mild und selbst der Winter ist hier sehr niederschlagsarm. Die Menschen der Ponente sind ein wenig offener als die der Levante und nehmen sich viel Zeit für die Reisenden.

Regionsbeschreibung
San Bartolomeo al Mare
Der Ort entstand aus den beiden alten Ortsteilen Rovere und S. Bartolomeo. Die Bougainville-Hecken, die Geranien und Orangen an den Alleen, der Duft der Kräuter sind der erste Eindruck von dieser kleinen Stadt am westlichen Ufer des Flusses Steria. Sehr bekannt ist die Wallfahrtskirche Madonna della Rovere mit dem Internationalen Musikwettbewerb Rovere d'Oro, der den schattigen Kirchplatz mit seinen Eichen jeden Sommer aufs neue belebt. In der Kirche befindet sich ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert und ein ovales Fresko von Tommaso Carrega. Der Glockenturm mit seinem Giebeldach zeigt an, dass wir das Zentrum der Altstadt von San Bartolomeo erreicht haben. Sehr beeindruckend ist auch die kleine, von Palmen umgebene Kirche Sant'Anna aus dem 17. Jahrhundert im Ortsteil Poiolo auf einem Platz (ital. Poggiolo, daher auch der Name des Ortes) zwischen Rovere und San Bartolomeo. Im Sommer können die Feriengäste an die Strandbäder spazieren oder auch in das Schwimmbad, es gibt viele Möglichkeiten für Wassersport, man kann Ausritte zu Pferd unternehmen, Tennis spielen und Bogenschießen. Neben den einfachen Gerichten der bäuerlichen Küche gibt es in den feinen Restaurants an der Strandpromenade frischen Fisch und Krustentiere, abgerundet durch ein gutes Glas Vermentino DOC.

Pietra Ligure
Pietra ist ein Bade- und Ferienort mit Unterkunftsmöglichkeiten aller Kategorien und für jeden Geschmack. Neben den Strandbädern am Sandstrand (im Sommer ist eine Surfschule geöffnet, der Meeresgrund eignet sich für Tauchgänge) gibt es einen Sportpalast, Turnhallen, Tennis- und Fußballplätze sowie zahlreiche Schwimmbäder.

Loano
Loano ist zu den touristisch bedeuterenden Orten zu zählen und liegt 37 Kilometer östlich von Imperia. Sehenswert ist die schöne Altstadt. Viele alte Gebäude sind noch heute erhalten. Sehenswürdigkeiten: die barocke Pfarrkirche San Giovanni Battista (gegenüber dem Rathaus), das Castello im Zentrum der Altstadt, der alte Uhrturm, das alte Karmeliterkloster oberhalb von Loano (Monte Carmelo).

Imperia
Imperia, die viertgrößte Stadt Liguriens, entstand als Stadt im Jahre 1923 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Oneglia und Porto Maurizio, zwei Orte an der westlichen Riviera, die durch die Mündung des Flusses Impero getrennt sind. Die beiden Stadtteile sind trotz der gemeinsamen Verwaltung und der baulichen Entwicklung noch gut voneinander zu unterscheiden. Porto Maurizio war bereits seit dem 13. Jahrhundert mit Genua verbündet. Oneglia dagegen bildet den natürlichen Zugang des Imperotals zum Hafen und war seit dem Jahre 1576 mit den Savoia verbündet. Der Ort Oneglia wurde im Mittelalter gegründet. Besichtigen sollte man das nunmehr umgebaute Palazzo Doria und die Kirche San Giovanni Battista. Porto Maurizio liegt auf einem Vorgebirge und entstand als Ort nach dem Jahr 1000, der älteste Stadtteil Parasio ist noch erhalten. Bei einem Rundgang kann man den Dom und die historischen Palazzi besichtigen.

Diano Marina
Gelegen zwischen der Wildbach-Muendung des St. Pietro und des Capo Berta nur wenige Kilometer östlich von Imperia, an der Riviera di Ponente. Diano Marina ist durch eine zum Meer abfallende Hügelkette geschützt, die mit Olivenhainen üppig bedeckt ist. Das Weldies selbst ist ziemlich modern, und ist eingeschloßen zwischen Berg-Bahn und dem wunderschönen feinen Sandstrand. Im Hinterland erreicht man Diano Castello, ein mittelalterlicher Ort, der noch heute von seiner antiken Mauer umgeben ist.

Ceriale
Ceriale ist einer der bekanntesten und meistbesuchtesten Badeorte Liguriens. Der Ort mit seiner im Jahre 1564 errichteten Burg gegen die Sarazeneneinfälle (ebenso wie der kurz danach errichtete Aussichtsturm) war zuerst dem Bischof von Albenga unterstellt und gehörte danach zur Republik von Genua. Am Sandstrand gibt es auch einige kleine Abschnitte mit Kieseluntergrund und der sandige Meeresgrund eignet sich hervorragend zum Tauchen. Eine schöne Alternative zum Strand ist die Bade- und Freizeitanlage in der Nähe des Ortszentrums, die auch mit einem öffentlichen Bus erreicht werden kann. Das Hinterland wird durch die mediterrane Macchia charakterisiert, hier befinden sich viele Blumen- und Gemüsegärtnereien. Sehr interessant ist auch die Kirche des heiligen San Giovanni Battista il Vecchio und die mittelalterliche Quelle mit dem Namen "Anthia".

Bordighera
Die Ortschaft Bordighera liegt etwa 10 Kilometer vor der Grenze zu Frankreich und zählt zu den eleganten Luftkur- und Badeorten Liguriens. Von der Küste erstreckt sich der Ort bis auf die mit Palmen und anderen exotischen Pflanzen bewachsenen Hügel. Wer möchte, kann auch durch die verwinkelte Altstadt schlendern.

Andora
Seit mehr als einem Jahrzehnt wird Andora jedes Jahr mit der europäischen blauen Flagge für die Wasserqualität, die Sauberkeit der Sandstrände und die hervorragenden Dienstleistungseinrichtungen ausgezeichnet. Mit seinen Sandstränden und dem zum Teil felsigen Meeresgrund gibt es hier ein interessantes Tauchgebiet (es gibt auch ein Wrack aus dem zweiten Weltkrieg), in dem von zwei Tauchzentren Tauchgänge und Tauchlehrgänge angeboten werden. Das erst kürzlich gegründete Schutzgebiet für Wale, das sogenannte "Santuario delle Balene", reicht von der Toskana bis nach Cannes in Frankreich. Der Kern dieses Schutzgebietes befindet sich vor Andora und in diesem Meereskorridor kann man die Meeressäugetiere sehr oft beobachten.

Alassio
Alassio ist ein hübscher Badeort auf der westlichen Küste von Ligurien, in der Provinz Savona. Es liegt in jenem Gebiet, das "Palmenriviera" (Riviera delle Palme) genannt wird, und es ist die Perle der sogenannten Sonnenbucht (Baia del Sole). Viele wichtige und sehenswerte Städte befinden sich in der Umgebung (Mailand 245 km, Turin 195 km, Genua 95 km, Savona 50 km, Imperia 24 km und Sanremo 48 km). Die Grenze Italien-Frankreich ist nur ca. 50 km entfernt (eine Stunde bis Montecarlo oder Nizza).

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