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Comer See

Maximale Tiefe: 410 m
Maximale Breite: 4,2 Km 
Maximale Länge: 46 Km 
Ufer: 170 Km
Durchschnittliche Höhe: 198 mNN
Fahrgasthäfen: 64
Segelschulen: 6
Inseln: 1
Parks- und Naturschutzgebiete: 1

Der Comer See ist nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore der drittgrößte See in den norditalienischen Alpen. Die Architektur um den Comer See ist so vielfältig wie die Landschaft. Einträchtig liegen in den vielen kleinen Häfen Segel- und Fischerboote nebeneinander. Der Comer See entpuppt sich mit seinen herrlichen Prachtbauten am und um das Wasser als wahres Kleinod: schöne Uferpromenaden, harmonisch gewachsene Dörfer mit Villen, Burgen und unverfälschter Natur. Ein Seeparadies zum Genießen, Erleben und ideal für alle Sportarten wie Bergsteigen, Wandern, Reiten, Tennis und natürlich Wassersport. Mediterranes Flair paart sich mit hochalpiner Landschaft. Der Nordteil des Sees ist für Surfer eine echte Alternative zum Gardasee.

Regionsbeschreibung
Tremezzo
Tremezzo ist im Grunde genommen eine Ansammlung von Villen zufällig gespickt mit einem Grand Hotel. Diese Villen und das Hotel sind allerdings vom Feinsten. Die Villa Carlotta ist darunter wohl die bekannteste am Comer See und muss unbedingt besucht werden. Es gibt aber auch eine schöne Uferpromenade, die sehr lohnend wäre begangen zu werden, wenn nicht auch die Durchgangsstraße dort verlaufen würde. In früheren Zeiten war dies sicherlich angenehmer, als hin und da eine Kutsche vorfuhr.

Como
Stadt römischen Ursprungs, reich an Baudenkmälern. Beachtlich ist der Dom mit gotischer Fassade, die Kuppel aus dem siebzehnten Jahrhundert (Entwurf von Filippo Juvara), daneben der Turm des städtischen Rathauses aus dem 13. Jahrhundert. Ein sehr eigenwilliges Beispiel der Romanik ist die Basilika von S. Fedele, wohingegen die Basilika von S. Abbondio, erbaut im 12. Jahrhundert, herrliche Fresken aus dem 14. Jahrhundert enthält. Como ist aber auch berühmt für einige "Modell" - Gebäude des italienischen Rationalismus: Die "Casa del Fascio" und das "Asilo Sant'Elia" sind Meisterwerke des Architekten Giuseppe Terragni aus Como, einer der wichtigsten Figuren dieser bedeutenden Bewegung unseres Jahrhunderts. Auf dem Weg von Como entlang der alten Via Regina erreicht man Tremezzo, wo man unbedingt die Villa Carlotta besichtigen sollte. Sie ist weltberühmt wegen der unvergleichlichen Blütenpracht der Kamelien und Azaleen, die man im Frühling bewundern kann, sowie für die Skulpturen von Canova und die Gemälde von Hayez.

Bellagio
Bellagio liegt an der äußersten Spitze der Gabelung, die den Comersee in zwei Teile trennt. Das Touristenzentrum befindet sich an der äußersten Selte des Hügels, während die zahlreichen Fraktionen sich längs der Seeufer und der Hügelabhänge erstrecken.

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