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Lago Maggiore

Abgesehen vom Nordteil des Lago Maggiore, der zur Schweiz gehört, teilen sich die italienischen Provinzen Piemont und Lombardei den See. Wie fast alle norditalienischen Seen ähnelt er einem Fjord der sanft von der Bergwelt des Tessin in die mediterrane Welt Italiens übergeht. Stendhal bemerkte nach seinem Besuch: “Über den Lago Maggiore lässt sich bloß sagen, dass einem diejenigen leid tun können, die sich nicht für ihn erwärmen können”.
Besonders das piemontesische Westufer ist reich an einer üppigen subtropischen Vegetation und an prächtigen Villen und Gärten. Auch die grossen und kleinen Inseln, die diesen See so reizvoll machen, sind dem westlichen Ufer vorgelagert. Doch nicht nur berühmte Orte wie Arona, Belgirate, Baveno, Verbania und allen voran Stresa am Borromeischen Golf sind eine Reise an den Lago Maggiore wert. Vergessen wir nicht die reizvolle Umgebung mit dem Lago di Orta und Lago di Varese.
Maximale Tiefe: 372 m 
Maximale Breite: 10 Km 
Maximale Länge: 60 Km 
Ufer:  140 Km 
Durchschnittliche Höhe: 194 mNN
Fahrgasthäfen: 28
Segelschulen: 5
Inseln: 8
Parks- und Natrurschutzgebiete: 5


Regionsbeschreibung
Stresa
Die bevorzugte Lage von Stresa am Eingang des Borromeischen Golfes hat dazu beigetragen, daß hier im 19. Jahrhundert einer der luxuriösesten Kurorte entstand. Die Reihe der gekrönten Häupter, die sich hier aufhielten, ist kaum zu zählen, und Schriftsteller wie Flaubert, Dickens, Stendhal und Hemingway hatten keine Bedenken, die Reize dieses Ortes zu preisen. Der Blick hinüber zum Ufer von Baveno, auf die Hänge des Monte Nudo und den Campo dei Fiori ist einfach begeisternd. Und schließlich die drei Borromeischen Inseln, die zu den berühmtesten Natur- und Kulturdenkmälern Italiens zählen.

Baveno
Baveno hat eine lange Tradition als Ferienort und auch als Thermalbad. Es liegt malerisch gegenüber den Borromeischen Inseln und am Fuss des Monte Camoscio. Dieser Berg ist bekannt für seinen Granit, der für so bekannte Bauwerke, wie der Basilika S. Paolo in Rom oder der Galleria Vittorio Emanuele II. in Mailand, verwendet wurde.

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