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Sardinien

Ein Meer von Ferien
Sardinien (italienisch Sardegna) ist die zweitgrößte Insel Italiens. Die Insel im Zentrum des östlichen Mittelmeers erstreckt sich über 24.090 km2. Sie liegt westlich vom italienischen Stiefel und südlich von der französischen Insel Korsika im Mittelmeer. Die Insel ist von verschiedenen Häfen Italiens und Frankreichs aus per Fähre oder Schiff erreichbar. Durch ihre Lage im Mittelmeer hat sich die Insel noch ihre Unabhängigkeit vom italienischen Festland bewahren können.
Sardinien ist mehr als Meer. Im Inneren der Insel dehnen sich grandiose Gebirgslandschaften aus. Der Granit schimmert im intensiven Licht des Südens von grau bis leuchtend rot. Und überall, soweit das Auge reicht, immergrüne Macchiasträucher. Über lange Strecken sehen Sie unterwegs kein Haus. Es ist ein archaisches Erlebnis, eine der vielen Grotten zu besuchen oder die Nuraghenkultur (typische Baukunst auf Sardinien) kennenzulernen, deren Zeugnisse über die ganze Insel verstreut sind.
Die Sarden sind offene und liebenswürdige Menschen. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Ihnen eine Gemüsebäuerin beim Einkauf gleich ein Rezept mitliefert oder ein Fremder unterwegs anhält, um Sie auf etwas Besonderes aufmerksam zu machen. In den Dörfern gibt es jeweils die für die Gegend typischen kunstgewerblichen Dinge zu kaufen: Körbe, Keramik, Schnitzereien, Webereien, Musikinstrumente der Hirten und Schmuck. Ein schönes Andenken an Sardinien ist der "fede sarda", der fein ziselierte sardische Ehering aus Gold oder Silber. Unvergesslich der Besuch einer "Cantina Sociale", in der die Weine der Gegend, seit ein paar Jahren auch Grappa, gekeltert und verkauft werden.
Für Feinschmecker ist das Leben in Sardinien ein Genuß: Fangfrische Meeresfrüchte, viele Sorten von sardischem "Pecorino", sowie Gemüse und Obst direkt vom Bauern. In Sardinien wird frisch gekocht mit den Zutaten der Jahreszeit und des Mittelmeers. Das Essen wird begleitet von den hervorragenden sardischen Weinen. Was gibt es Schöneres, als bei einem Glas sardischem Rotwein auf "pasta", "porchetto" oder "arragosta" zu warten und im Lachen und Stimmengewirr der Gäste Worte zu finden, die man versteht.

Regionsbeschreibung
Santa Margherita di Pula
Ein Badeurlaub mit Abwechslung! Sie können nicht nur in der kleinen Sandbucht vor dem Haus zum Schwimmen gehen, sondern auch Ausflüge zu den etwa 15 Autominuten entfernten Sandstränden der Gegend machen: zum Beispiel nach Chia mit seinen einzigartigen Sanddünen und dem glasklaren, türkisblauen Wassern. Ein Besuch der Inselhauptstadt Cagliari oder der römischen Ausgrabungen von Nora ist ein unvergeßliches Erlebnis. Tennisspieler finden in Is Suergius zwei sehr gepflegte Plätze. Reiten kann man ganz in der Nähe, alle Wassersportarten sind in Chia möglich.

Sassari
Sassari ist die nächst größere Stadt im Norden Sardiniens. In Sassari stehen viele alte Häuse mit schönen verschnörkelten Fassaden. Hier findet einmal jährlich das weit verbreitete Candeliere Fest (Kirchenfest) statt. Dieses Fest findet schon seit mehr als vierhundert Jahren statt. Es findet mitten im Herzen von Sassari statt. Es sind 9 Kerzen, die von 8 Menschen getragen werden, und immer in Begleitung von Musik. Umgebung: Die nächsten Ortschaften nördlich von Sassari sind: Sorso, Porto Torres, Castelsardo. Porto Torres und Castelsardo liegen direkt am Meer. Porto Torres ist neben Olbia einer der größten Hafenstädte im Norden Sardiniens. In Porto Torres kommt ein Großteil der Urlauber vom Festland an. Man kann auch von Porto Torres die wunderschöne ehemalige Gefängnisinsel Asinara mit einem Schiff erreichen. Als Tagesausflug sehr zu empfehlen (sehr schöne Strände, Buchten und alte Fischerdörfer aus früheren Zeiten können einen ebenso verzaubern).

Oristano
Oristano liegt im Zentrum der breiten kampidanischen Ebene und in der Mitte der westlichen Inselküste. Seit 1974 ist es eine der vier Provinzstädte Sardiniens. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gegend ist mit der Verschiedenartigkeit der Landschaft eng verbunden: die vielen vom Wind geschützten Buchten, von Felsen aus Trachyt und Basalt umgeben, sind vortreffliche natürliche Landungsplätze.
Das Hinterland ist reich an Wildnis und Teichen, was die Ansiedlung von Menschen schon in alten Zeiten begünstigte. Die Berge des Landes sind erloschene Vulkane, die mit ihrer reichlichen Lava eindrucksvolle Kliffe an der nördlichen Küste gebildet haben. Fischreiche Küsten und Salzwasserteiche im Landesinneren, wie die von Cabras, die grünen, breiten Ebenen von Campidano und Tirso, wo Viehzucht und Ackerbau betrieben werden, weite Wälder, reich an Holz und Kork, Bergwildnis der Berge Arci, Grighini und Monti Ferru, die Sandwüste von Sinis, die erloschenen Vulkane und die Schwemmländer, das alles bildet die Einzigartigkeit dieses Gebietes. Was aber das Land einzigartig prägt, ist der Mistral, ein Wind, der von Nord-Westen weht. Er hält das Wasser des Flusses Tirso, der längste und größte Sardiniens, von einer regelmäßigen Mündung ins Meer ab, so dassder Fluß das Land überschwemmt und fruchtbare Erde zurückläßt. Aus diesem Grund wird er "der sardische Nil" genannt.

Cagliari
Die Hauptstadt der Insel, Cagliari, liegt im Süden geschützt im Golf von Cagliari. Sie ist zugleich der wichtigste Hafen von Sardinien und hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Neben dem Hafen und der Altstadt gibt es ein archäologisches Museum mit Fundstücken der gesamten Insel.

Bosa
Bosa liegt am Meer und war in früheren Zeiten eine der wichtigsten Städte Sardiniens. Die Spuren und der Reichtum ihrer Vergangenheit kann man an der Altstadt und an den Hauptstraßen erkennen, wo überall antike Monumente oder Kirchen zu bewundern sind. Die nahe Küste ist vom steilen Berghang aus inmitten einer duftenden, mittelländischen Vegetation in wenigen Minuten erreichbar. Die kleinen Buchten schmiegen sich um das glänzende Meer, in dem sich vielerlei Fischarten befinden und ein wahres Paradies für Untersee - Wassersportler ist. Aus diesem Meer kommen die beliebten "roten Korallen" die schon seit vielen Generationen in Bosa durch Handarbeit reizvoll verarbeitet werden. Die Hotelerie bietet Unterkünfte entweder in der Stadt oder direkt am Meer. In Bosa Marina gibt es ausser einem gut strukturierten Yachthafen auch heiße Wasserstellen.

Alghero
Alghero stand früher unter der Feudalherrschaft der Genueser und wurde Mitte des 14. Jahrhunderts von den Spaniern (Katalanen ) kolonisiert, welche ihr den Beinamen "Barceloneta" (kleines Barcellona) gaben und die grosse mächtige Burgfestung errichteten, die noch heute diese Stadt am Meer charakterisiert.
Alghero liegt an einem grosszügigen Golf und mit seinem schönen Hafen, geradezu in einer beneidenswerten, malerischen Lage.
Sie ist eine der beliebtesten und was das Hotel- bzw. Tourismusfachgewerbe anbelangt, erfahrungsreiche Ferienstadt Sardiniens. Die von Olivenhainen und Pinienwäldern umgebene Stadt bietet viele kleine und große Sandbuchten an einer Klippenküste und einem smaragdfarbenen Meer. Im angrenzenden Hinterland hingegen befindet sich ein reiches Weinanbaugebiet, in dem einige der besten Weinsorten Sardiniens produziert werden.

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