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Skigebiet San Martino di Castrozza

Rollepass (1.404 - 2.357 mNN)
Das Gebiet San Martino-Passo Rolle dehnt sich in einem natürlichen Trog aus, der von Wiesen und Bergen umkreist ist. Die Tradition des Tales liegt in der Vergangenheit, als Kaufleute und Reisende es überquerten, um Passo Rolle zu erreichen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen Touristen und Bergsteiger hierher, weil sie sich von den berühmten Pale di San Martino angezogen fühlten. Der Naturpark von Paneveggio-Pale di San Martino unterstreicht noch mehr die Schönheit des Primiero. Täler, eindrucksvolle Felswände aus weißem dolomitischem Gestein, Alpweiden, Wasserspiegel, jahrhundertalte Wälder und Pfade bilden eine Oase, in der Flora und Fauna geschützt werden, um diese Schätze unversehrt zu halten.
Die Natur in Primiero und die Wiesen in Val Canali sind von den Pale di San Martino und von den berühmten Bergspitzen von Sass Maor, Velo della Madonna und Cimon della Pala unterbrochen. Nordwärts von San Martino finden wir einen der bekanntesten Pässe der Dolomiten, Passo Rolle. Wenn man talabwärts in Richtung Cismon geht, gelangt man nach Siror und Tonadico, die nach Passo Cereda führen. Fiera di Primiero mit dem romantischen Val Canali, Transacqua, Mezzano mit seinem wilden Val Noana, und schließlich das Dorf Imer, wovon man Val Vanoi erreichen kann. Die Gastronomie des Primiero ist aus typischen Produkten gemacht, die ihr einen besonderen Geschmack geben.
Experten, Anfänger, Kinder und Liebhaber von Carving und Snowboard finden viele Skipisten mit immer vollkommeneren Schneebedingungen, vom Dezember bis April, die zu dem Dolomiti Superski gehören. Das Skigebiet dehnt sich westwärts von San Martino aus, auf den Abhängen der Berge Tognola und Punta Ces, bis zu einer Höhe von 2.400 mNN.
Das ist aber nicht alles, abwechselnd werden drei Besuchszentren des Naturparks der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: San Martino, Paneveggio und Villa Welsper in Val Canali. Drei historische Museen, die uns einen Einblick in die Geschichte, Geografie und der einheimischen Kultur aus dieser Ecke vom Trentino verschaffen. Jeden Tag kann man im Naturpark spazieren gehen, entlang leichten Strecken bis zum bekannten Wald "Foresta del Violini" oder zum Val Canali. Mit einer Führung werden Exkursionen mit Schneereifen durchgeführt und können somit den Wald neu entdecken. Der Abend inspiriert uns zu romantischen Nachtausflügen, damit wir lernen die Sterne zu erkennen. Im Hundeabrichtungszentrum werden Hunde dressiert, die bei Lawinenkatastrophen die Suche nach Verunglückten aufnehmen. Dieses Zentrum wird von der Zollbehörde verwaltet, und es ist lohnenswert, die prächtigen Schäferhunde mit ihren Leitern ans Werk gehen zu sehen. Übrigens sieht ein wöchentliches Animationsprogramm für Kinder spezielle Initiativen vor. Die Beteiligungen an den verschiedenen Aktivitäten garantieren gültige Punkte für die Zuweisung der Trophäe "Ospite della Settimana", und jeden Freitag Abend gibt es Preisverleihungen.

Regionsbeschreibung
Pra' delle Nasse
Ein Übungshang am Ortsrand von San Martino, der durch einen Doppel-Schlepplift versorgt wird. Die beiden ausgedehnten Pisten sind ideal für Kinder-Anfängerkurse. Die Skischule hat eine Spielecke eingerichtet, um die Kleinsten nach und nach mit dem Skilauf vertraut zu machen.

Colverde
Im oberen Ortsteil von San Martino befindet sich die Talstation der neuen Kabinenbahn Colverde, die bis hinauf zum Fusse des Rosetta führt. Dieser Berg ist zwar nicht für den alpinen Skilauf geeignet, jedoch mit der Seilbahn erreichbar (herrliches Panorama und Ausgangspunkt für Schneeschuhwanderungen und Ski-Hochtouren). Vom Colverde führen zwei einfache, jedoch verhältnismäßig lange Pisten in den Ort hinunter, die mit supermodernen programmierten Beschneiungsanlagen ausgestattet sind.

San Martino di Castrozza (1.467 mNN)
San Martino bewahrt all seine Lebhaftigkeit und seinen Charme einer eleganten und belebten "Alpenmetropole". Der Ort liegt in einer weiten Lichtung und ist von dichten Nadelwäldern umgeben. Aus der Höhe wird er von den Pale di San Martino dominiert, einer Gruppe aus bizarren und fantastischen Gipfeln, die von Tausenden von Sagen und Legenden umwoben sind.
Der Urlaub in San Martino bietet im Winter die Emotionen des Skilaufs und des Schnees, aber auch Einkaufsbummel und Vergnügen in den einheimischen Lokalen sowie Saisons angefüllt mit brillanten und internationalen Veranstaltungen.
Winterinformationen:
In der Nähe des Orts befinden sich die Aufstiegsanlagen, die Sie zu den 45 km Pisten des "Carosello della Malghe" und des Colverde bringen. In San Martino, auf dem Pra' delle Nasse, gibt es einige Loipen für den Skilanglauf. 43 km Pisten, zwischen 1.404 und 2.357 mNN. Es dehnt sich von der Alpe Tognola bis zur Malga Ces. Es gibt zwei Zugänge: Die neue Kabinenbahn Tognola, die an der Staatsstraße, einen Kilometer unterhalb von San Martino startet und den Sessellift am Ortsrand.
Die Pisten befinden sich auf unterschiedlichen Hanglagen und garantieren somit eine optimale Schneelage sowie Sonne vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag.
Die verschiedenen Pisten, stets gut gespurt und beschneit, bilden ein interessantes und vergnügliches Pistenkarussell: Von den schwierigen Pisten wie der Direttissima, der Tognola1 und der Kristiania zu den vielen roten Pisten (wie z.B. Colbricon, Tognola3, Sole, Rekord), von den mehr für Touristen geeigneten Pisten (Scandola, Conca, Valboneta, Bellaria) zu den Übungshängen für Anfänger.
Im Ganzen handelt es sich um Pisten, die ganz besonders von von Experten geschätzt werden, jedoch auch dem Großteil der Skiläufer zugänglich sind, versorgt mit schnellen Liftanlagen.

Fiera di Primiero (730 mNN)
Fiera di Primiero verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es schon im 15. Jahrhundert Markt- und Verwaltungszentrum des gesamten Tals war. Fiera, am Zusammenfluss der Wildbäche Cismon und Canali gelegen, entstand gewissermaßen mit dem Palazzo delle Miniere (Mienenpalast) und der Ankunft der Canopi, den Bergleuten deutscher Abstammung. Aufgrund seiner Nähe zu San Martino di Castrozza (13 km), ist der Ort im Winter Ausgangspunkt für den Skilauf. Fiera di Primiero, eigentlich der kleinste Ort des Tales, verfügt über die meisten Geschäfte und Boutiquen mit den bekanntesten Marken sowie über urige Lokale.
Das Dorf besteht aus der Piazza und der Contrada di Sotto, aus der Contrada Lunga, einer weiteren Piazza und der Contrada di Sopra. Der hohe Kirchenturm im Hintergrund und der Sas Maor sind nur zwei Beispiele mehrerer Elemente, die zu einer prachtvollen Aussicht beitragen.
In der Hauptstrasse (die "Constrada") kann man gotische Fenster, Tore und Geländer bewundern. Auf einem kleinen Anstieg steht der gotische "Palazzo delle Miniere" (Palast der Gruben), Sitz des ethnografischen Museums. Auch die kleine Kirche von San Martino - ein romantisches Juwel des 11. Jahrhunderts - ist sicher einen Besuch wert. Fiera di Primiero ist der Geburtsort von Luigi Negrelli, dem Ingenieur, der den Suezkanal sowie das Strassen- und Eisenbahnnetz auf dem ganzen Gebiet der Alpen entwarf.
Zusammen mit Fiera di Primiero finden wir Transacqua, einem Ortsteil von Fiera. Ein kleines Dorf aus landwirtschaftlichem Ursprung, das von Ställen und Heuböden gekennzeichnet ist. Der Name bedeutet "Ort jenseits des stillen Wassers" und ist der größte Ortsteil des Tales. Transacqua liegt in einem natürlichen Amphitheater, umgeben von den herrlichen Spitzen der Dolomiten. Bis Ende 1860 haben die geborgenen Mineralien des Bergwerks zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Heute ist Transacqua mit ihren gut ausgestattenen Hotels ein beliebtes Reiseziel für diejenigen geworden, die Ruhe und Entspannung suchen.
Tonadico ist das älteste Dorf des Tales. Es liegt am Fusse der Ruine von Castel Pietra. Der Ortskern ist stark durch den typischen Gebirgsbaustil geprägt und durch die zahlreichen Freskenmalereien mit den religiösen Motiven. Der Urlaub in Tonadico steht im Zeichen des Vergnügens und der Erholung, des Tourengehens, der Kultur und Tradition. Hinzu kommt, dass durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Einheimischen, Initiativen und Veranstaltungen von unweigerlichem Wert immer mehr an Raum gewinnen.
Winterinformationen:
Die einzige Piste von Primiero befindet sich am Passo Cereda (9 km von Fiera): Ein schöner Übungshang mit ausreichender Länge, durch einen Schlepplift versorgt. Ein ideales und selten stark frequentiertes Gelände, um die elementaren Techniken des Skilaufs zu erlernen. Seitlich der Piste gibt es einen präparierten Hang für rasende Abfahrten mit dem Schlitten oder dem Bob.
Die Gäste des Primiero können jedoch in kurzer Zeit (20 Minuten im Auto, 30 Minuten mit dem Skibus) die Pisten von San Martino di Castrozza und Passo Rolle erreichen

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