Novigrad - Eine Museumssammlung der Steindenkmäler
Die Vorstellung der Monographie „Novigradski lapidarij“ („Novigrader Lapidarium“) in der istrischen Stadt Novigrad markierte die feierliche Eröffnung eines neuen Museums. Die zweisprachige (kroatisch-italienisch) Monographie wurde anlässlich der Sanierung und Archivierung der Lapidariensammlung gedruckt und stellt die heute mehr als 120 Steindenkmäler umfassende Austellung des neuen Museums in Novigrad vor. Die bedeutendsten Stücke der Sammlung sind frühmittelalterliche Steindenkmäler, aber auch die übrigen Exponate, aus dem Zeitraum von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, illustrieren die historische und kulturelle Bedeutung der Region um Novigrad. Es handelt sich dabei überwiegend um sakrale Denkmäler, da die meisten Exponate ursprünglich aus der Kirche Sv. Pelagij stammen. Die Geschichte der Steindenkmäler beginnt zum größten Teil im 8. Jahrhundert, als Novigrad der Sitz des istrischen Fürsten und die Novigrader Kirche eine reich verzierte höfische Kathedrale war. Mit dem neuen Museum kann Novigrad den Besuchern seine reiche Kulturgeschichte noch lebendiger vorstellen. Diese spiegelt sich zudem in der außerordentlich gut erhaltenen Architektur wieder, die von den verschiedenen Herrschern über die Stadt, von den Byzantinern, den Franken, den Venezianern, Napoleon, der österreichisch-ungarischen und der italienischen Regierung zeugt.
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