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Brenzone

Brenzone setzt sich aus ungefähr fünfzehn größeren und kleineren Weilern zusammen. Längs der Küste des Gardasees liegen Castelletto, Magugnano (hier befindet sich das Rathaus), Porto und Assenza. Ein Stück weiter oben, auf den ersten Hügelerhebungen, befinden sich hingegen Biasa, Fasor, Marniga (und noch weiter oben, Campo, ein faszinierender mittelalterlicher Weiler), Boccino, Venzo, Castello, Zignago, Borago, Pozzo und Sommavilla. Es ist eine lange Reihe von kleinen Weilern, in denen die Touristikstrukturen (etwas mehr als vierzig Hotels, ein Dutzend Campingplätze und verschiedene Ferienwohnanlagen) in den jahrhundertealten Olivengärten, die die Landschaft beherrschen, eingebettet liegen. Aus diesen Olivengärten stammt auch das hervorragende und leichte Öl, das auf den Tisch kommt.

Das intensive Blau des Sees und das Grün des Monte Baldo bestimmt die Urlaubsszenerie. Die Zeit scheint in den alten Weilern und Pfaden, die zwischen See und Berg schweben, stehengeblieben zu sein. Auf den Wellen des Sees tanzen im Wind die Segel der Segelliebhaber oder der internationalen Weltmeister, die hier zu Hause sind. Zu Recht wird dies für eine der schönsten natürlichen Schulen für Segeln und Surfen angesehen. Brenzone bedeutet jedoch nicht nur See. Hier gibt es auch Berge. Prada, eines der Weiler, liegt im Herzen des Monte Baldo. Von der Küste führen bis hier hinauf die Pfade, die in den vergangenen Jahrhunderten von Hirten und Holzhauern beschritten wurden. Es ist äußerst faszinierend, diesen Pfaden zu folgen und vom Olivengarten zu den Kastanienbäumen zu gelangen. Sodann kann man mit den Liftanlagen von Prada-Costabella auf die Gipfel hochfahren und von dort aus eine wunderbare Aussicht auf den See genießen.
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