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Skifahrer im Skigebiet Seiser Alm
Skifahrer im Skigebiet Seiser Alm

Skigebiet Seiser Alm

Alpi di Siusi - Schlerngebiet (1.060 - 2.245 mNN)

Die Gestalt des Schlern mit den Türmen Santner und Euringer ist eines der Wahrzeichen von Südtirol. Hier schieben sich die Dolomiten am weitesten nach Westen vor. Auf durchschnittlich tausend Meter Höhe bildet das Mittelgebirge (mit Kastelruth, Seis, Völs und Tiers) seinen Fussschemel.

Etwa tausend Meter höher weitet sich an seiner Nordflanke die Seiser Alm aus - als grüngewelltes Ruhekissen, worauf nochmals fünfhundert Meter höher das Plateau des Schlern hingelagert ist. Auch die Bergwälder um Tiers, um Völs und um Seis, sowie das Tschamin-Tal gehören dem Naturpark an.

Die Seiser Alm ist mit ihrem facettenreichen Relief, ihrer räumlichen Ausdehnung und den vielen Aussichtspunkten seit jeher einer der beeindruckendsten Schauplätze des alpinen Raumes. Die Seiser Alm liegt in den westlichen Dolomiten und bildet gemeinsam mit dem Schlern, dem Lang- und Plattkofel ein ebenso kompaktes wie offenes Hochgebiet. Eine atemberaubende Landschaft bietet den Gästen und den Einwohnern der Seiser Alm vor allem im Winter unvergleichliche Naturerlebnisse.

Eingebunden in eine der schönsten Winterlandschaften präsentiert sich das Schlerngebiet mit der Seiser Alm von einer seiner besten Seiten. Moderne Aufstiegsanlagen, bestens präparierte Abfahrtspisten, reizvolle Panoramaloipen und gewalzte Winterwanderwege stehen den Winterfreunden zur Verfügung. Aufgrund der Schneestabilität und dem abwechslungsreichen Alpinsport- wie Freizeitangebots eignet sich die Seiser Alm als Wintersportgebiet für die ganze Familie.

Die 26 km lange Tour um den Sellastock ermöglicht es, die vier ladinischen Täler Gadertal, Gröden, Fassatal und Buchenstein zu erreichen. Die Skipisten der Runde sind von mittlerem Schwierigkeitsgrad. Für die Experten unter den Skifahrern gibt es natürlich auch schwierigere Pisten wie die "Porta Vescovo" in Arabba oder die "Sasslonch" in Gröden.

Diese Route, welche die Bewohner der rundum liegenden Dolomitengebiete über vier Pässe hinweg miteinander verbunden hat, bezeichnete man in der hier gesprochenen ladinischen Sprache schon damals als die "Sella Ronda". Noch heute bedeutet dieser Name die Umrundung des Sellamassives. Sie befinden sich hier in einem in seiner Art einzigartigen Skikarussell inmitten eines ausserordentlichen Ensembles von Wäldern, felsigen Bergspitzen und verschneiten Landschaften, mit bestens miteinander verbundenen Aufstiegsanlagen und Abfahrten.

Es ist einfach sich in die Skirunde einzuhängen. Es genügt, einen der vier Orte, die um der Sellagruppe liegen, zu erreichen: Wolkenstein, Corvara, Canazei, Arabba. Die gesamte Sellarunde umfasst zwischen Aufstiegsanlagen und Pisten rund 40 Kilometer. Die Runde ist relativ leicht, es bedarf allerdings etwas Kondition, wenn man die "Sella Ronda" machen will, obwohl die Pisten von Skifahrern mit durchschnittlichem Können befahrbar sind.

Die Gesamtdauer der Liftauffahrten beträgt etwa 2 Stunden. Es empfiehlt sich die Runde vor 10 Uhr zu beginnen. Zudem gilt die Regel, den letzten Pass noch vor 15.30 Uhr zu überqueren, um zu vermeiden, vor geschlossenen Aufstiegsanlagen zu stehen. Für die Abfahrten kann man ebenfalls eine Gesamtzeit von etwa 2 Stunden rechnen.

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